Löse Aufgabe 2
Biologie-Problemlöser: Atmung der Frösche
[Analyse]
Diese Aufgabe behandelt die Atmungsphysiologie von Fröschen als Beispiel für Doppelatmung bei Amphibien. Frösche besitzen zwei Atmungsorgane:
Lungenatmung (Lungenatmung) – aktiv, mit Bewegung des Mundbodens
Hautatmung (Hautatmung) – passiv, durch die feuchte, durchblutete Haut
Die vier Abbildungen (a-d) zeigen verschiedene Phasen dieser Atmungsvorgänge. Bei der Lungenatmung spielt das Heben und Senken des Mundbodens (Mundhöhlenpumpe) die zentrale Rolle für das Ein- und Ausatmen.
[Lösung]
Schritt 1: Zuordnung der Abbildungen zu den Atmungsarten
| Abbildung | Atmungsart | Begründung |
|---|---|---|
| a | Hautatmung | Mund geschlossen, keine Mundbodenbewegung, ruhige Haltung |
| b | Lungenatmung (Ausatmung) | Nasenlöcher geschlossen, Mundboden angehoben → Luft wird in die Lungen gepresst |
| c | Lungenatmung (Einatmung) | Nasenlöcher geöffnet, Mundboden gesenkt → Luft wird in die Mundhöhle gesaugt |
| d | Hautatmung | Mund geschlossen, ruhige Haltung, Gasaustausch über die Haut |
Schritt 2: Beschreibung der Hautatmung (Abbildungen a und d)
Die Hautatmung ist eine passive Atmungsform:
Feuchte Haut: Die Haut der Frösche ist dünn, feucht und stark durchblutet
Diffusion: Sauerstoff (O₂) diffundiert aus dem Wasser/Luft durch die Haut in das Blut
Kohlenstoffdioxidabgabe: CO₂ diffundiert gleichzeitig aus dem Blut durch die Haut nach außen
Keine Muskeltätigkeit: Keine Bewegung von Mund oder Mundboden erforderlich
Immer aktiv: Findet ständig statt, auch unter Wasser und in Ruhephasen
Schritt 3: Beschreibung der Lungenatmung (Abbildungen b und c)
Die Lungenatmung ist eine aktive Atmungsform mit der Mundhöhle als Pumpe:
Phase 1 – Einatmung (Inspiration) – Abbildung c:
Mundboden wird durch Muskelkontraktion gesenkt
Volumen der Mundhöhle vergrößert sich
Unterdruck entsteht → Luft strömt durch die offenen Nasenlöcher in die Mundhöhle
Nasenlöcher schließen sich
Mundboden wird angehoben → Luft wird in die Lungen gepresst
Phase 2 – Ausatmung (Expiration) – Abbildung b:
Nasenlöcher öffnen sich
Mundboden bleibt in erhöhter Position oder wird weiter angehoben
Elastische Rückstellung der Lungen und Kontraktion der Körperwandmuskulatur
Verbrauchte Luft (CO₂-reich) wird aus den Lungen durch die Nasenlöcher nach außen gedrückt
[Antwort]
Aufgabe 2: Beschreibung in Stichworten
Hautatmung (Abbildungen a und d):
Passiver Gasaustausch über die feuchte, durchblutete Haut
Diffusion von Sauerstoff (O₂) in den Körper
Abgabe von Kohlenstoffdioxid (CO₂) nach außen
Keine Bewegung des Mundbodens
Funktioniert unter Wasser und an Land
Ständig aktiv (auch in Ruhe)
Lungenatmung (Abbildungen c und b):
Einatmung (Abbildung c):
Nasenlöcher öffnen
Mundboden senken (Heben der Unterkieferregion)
Luft wird in die Mundhöhle gesaugt
Nasenlöcher schließen
Mundboden heben → Luft in Lungen pressen
Ausatmung (Abbildung b):
Nasenlöcher öffnen
Mundboden heben oder in erhöhter Position halten
Körperwand kontrahiert
Luft wird aus den Lungen nach außen gepresst
Zusammenfassung: Frösche nutzen die Hautatmung für den ständigen, energieeffizienten Gasaustausch, besonders unter Wasser. Die Lungenatmung dient der aktiven Sauerstoffaufnahme an Land und erfordert die pumpenartige Bewegung des Mundbodens (Heben und Senken), um Luft in die Lungen zu befördern.
